Oft sind es nicht die großen Ereignisse, sondern die kleinen, flüchtigen Augenblicke, die unser Wohlbefinden prägen.
Ein freundliches Lächeln an der Kasse, ein unerwartetes Kompliment oder ein kurzer Moment echten Mitgefühls – genau solche „Micromoments of Positivity“ beschreibt Barbara Fredrickson in der Positiven Psychologie. Diese kurzen, positiven Begegnungen sind wie kleine Lichtblicke im Alltag, die unsere Stimmung heben und uns mit anderen verbinden.

Bewusst wahrnehmen und erfreuen
Solche Momente passieren ständig – doch oft rauschen sie unbemerkt an uns vorbei. Wer achtsam ist, kann sie bewusster wahrnehmen: den freundlichen Blick eines Fremden, das wohlige Gefühl, wenn die Sonne auf der Haut kitzelt, oder das herzliche Lachen mit einer Freundin. Indem wir diesen Augenblicken mehr Aufmerksamkeit schenken, verstärken wir ihre Wirkung und lassen sie länger nachklingen.
POSITIVES WEITERGEBEN
Das Schöne an diesen kleinen Momenten? Wir können sie auch aktiv für andere schaffen! Ein ehrlich gemeintes Dankeschön, ein wohlwollender Blick oder ein offenes Gespräch – oft sind es nur Sekunden, die den Tag eines anderen ein kleines Stück heller machen. Und das Beste daran: Positivität wirkt ansteckend! Wer Freude schenkt, bekommt sie meist auf unerwartete Weise zurück.
Mehr Positives für ein erfülltes Leben
Fredricksons Forschung zeigt, dass die Balance zwischen positiven und negativen Emotionen unser Wohlbefinden entscheidend beeinflusst. Ihre Positivity Ratio besagt, dass ein Verhältnis von mindestens drei positiven auf eine negative Emotion dazu beiträgt, innerlich zu wachsen und zu „flourishen“. Diese kleinen Glücksmomente helfen somit dabei, diese Balance im Alltag zu stärken – bewusst wahrgenommen und weitergegeben, können sie den entscheidenden Unterschied machen. Probier es doch einfach mal aus!
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